Wandern - Tour 9

Tour 9:
Beiderseits des Kyrbachs


Zunächst auf der Ausoniusstraße in Richtung Dillendorf und Hecken ins Bannholz; von dort über Lindenschied , Sohrschied und Dill zurück zur Römerstraße

Länge: ca. 19 km
Reine Wanderzeit: ca. 4 ½ Stunden
Anreise:
Start und Ziel der Wanderparkplatz an der
Kreisstraße zwischen Dill und Niedersohren.
Dort ist Parkmöglichkeit gegeben.
Einkehrmöglichkeiten:
Café in Lindenschied (Mo., Di. u.Do. Ruhetag)
und Terrassencafé in Dillendorf (geöffnet
April-Oktober)

Wegbeschreibung:

Vom Wanderparkplatz an der Kreisstraße zwischen Dill und Niedersohren folgen wir zunächst der Ausoniusstraße nach Osten. Hinter dem Diller Bach ziehen wir über einen gepflasterten Pfad in einem Hohlweg hinauf zum Römerturm. Pfad und Turm wurden Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Rahmen einer
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme errichtet. Vom Römerturm ein herrlicher Ausblick: Im Süden der Lützelsoon; links im Tal Dill mit der Burg; rechts der Annahof, Niedersohren, Sohren und am Horizont der Flughafen Frankfurt-Hahn. Wir folgen AU in den Staatsforst Brauschied. Rechts am Waldrand die Ausoniushütte mit zahlreichen römischen Spielen. Neben unserem Waldweg tauchen jetzt links und rechts die Seitengräben der alten Römerstraße auf. Unser Waldweg führt mitten auf den Damm der römischen Fernstraße von Bingen nach Trier. Beim ersten Querweg lohnt sich ein Abstecher nach links: Wir überqueren die Bahnlinie von Simmern in Richtung Hermeskeil; dahinter linker Hand
ein großer alter Laubwaldbestand, in dem eine sehenswerte Gruppe von Hügelgräbern zu erkunden ist. Insgesamt sind dort etwa 50 Grabhügel nachgewiesen.
Wir kehren zur Römerstraße zurück und streben dem Dillendorfer Ortsteil Liederbach zu. Am Pumpwerk rechts im Wald neben unserem Weg ein schmaler, recht hoher Damm: Wahrscheinlich ein Parallelweg zur Römerstraße für den Fußgängerverkehr. Wir überqueren die Kreisstraße. Im gegenüberliegenden Hang das Haus Karrenberg, ein
evangelisches Rüstzeitheim. Die Römerstraße zog rechts vom Gebäude hinauf nach Kirchberg. Links der
Dillendorfer Ortsteil Liederbach, in den 1960er Jahren für die amerikanischen Stationierungsstreitkräfte erbaut. Nach etwa 100 m verlassen wir AU und folgen der Kreisstraße nach Dillendorf, wo wir die Straße nach Kirchberg überqueren und in die Straße nach Hecken einbiegen. Vor dem Eintauchen in den Wald auf der Höhe ein herrlicher Blick auf Kirchberg mit seinen beiden Wahrzeichen: Wasserturm und Kirchturm von St. Michael. Davor der Reiterhof
„Talhof“. Jenseits der Straße von Dillendorf nach Kirchberg der Hof Engelrod. Diesseits dieser Straße der Weißensteiner Hof, dessen gesamte landwirtschaftliche Fläche vor einigen Jahren in Wald umgewandelt worden ist. Die Straße überwindet schließlich die Dillendorfer Höhe und der Blick auf Hecken und dendahinter liegenden Walddistrikt Bannholz wird frei. Im Bannholz finfinden wir das größte Hügelgräberfeld im mittleren Hunsrück.
Am Hecker Friedhof treffen wir auf VI, der uns durchs Bannholz begleitet. Wir erreichen Hecken über den Dillendorfer Weg, passieren den Glockenturm und gelangen zur Hauptstraße. Vielleicht schauen wir zuvor im „Backesweg“ beim Backhaus aus dem Jahre 1873 vorbei. Gegenüber der Einmündung des Backesweges biegen wir von der Hauptstraße in die Gasse „Im Kappesgarten“ ab und gelangen am alten „Wasserwerk Hecken 1928“ vorbei
ins Bannholz. Rechts ein freier Platz, ein Relikt des Kalten Krieges: Dort befand sich einmal eine Raketenstation.
Wir erreichen dann die recht breite Zufahrtstraße zu der ehemaligen Militärstation. Links im dichten Unterholz eine Vielzahl von Hügelgräbern. Insgesamt gibt es im gesamten Bannholz drei Hügelgruppen mit über 130 Grabhügeln. Die
Zufahrtstraße biegt nach Osten ab, wir halten jedoch unsere Richtung bei und marschieren jetzt auf dem Keltenweg K bis zur von Dickenschied kommenden Kreisstraße, der wir hinunter nach Lindenschied folgen. Im Westen grüßt die Kuppe des Idarkopfes. Erstes Anwesen auf der linken Straßenseite ist die katholische „Herz-Jesu-Kapelle“. Gegenüber dem Gemeindehaus (ehemalige Schule, erbaut in den Jahren 1891/92) erreichen wir die Hauptstraße,
der wir nach rechts zu Berg folgen. Oberhalb des ehemaligen Gasthauses Engers der Backes und die evangelische Kirche, deren Turm aus den Jahren 1951/52 stammt.
Hinter dem Ortsschild biegen wir mit V in den zweiten asphaltierten Wirtschaftsweg nach links ein; V begleitet uns jetzt bis Dill. Jenseits des Kyrbachtales ist unser Ziel Dill schon zu erkennen. Aber es dauert noch ein gutes Stück, bis wir
dorthin gelangen. Wir ziehen zunächst hinunter ins Kyrbachtal und passieren in einem großen Bogen einen lichten Eichen-Hainbuchen- Niederwald. Hin und wieder ist eine stärkere Eiche zu erkennen, die schon einige Umtriebe überdauert hat. Wir erreichen schließlich den Kyrbach, dem wir einige hundert Meter bachaufwärts folgen. Bald
treffen wir auf den von Hecken kommenden Weg, auf dem wir den Kyrbach überschreiten und schließlich die nach Sohrschied führende Kreisstraße erreichen. Nach rechts dann ein Blick ins nach Dill führende Tal des Sohrbachs. Wir ziehen an der ehemaligen Tierkörperverwertungsanstalt vorbei, heute Ausbildungsstätte für das
Tischlerhandwerk und Tagungshaus des Vereins Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück. In der ersten Kurve verlassen wir die Kreisstraße und folgen dem Schotterweg ins Kyrbachtal, einem schönen offenen Wiesental.
Schon bald erreichen wir die Großkläranlage Kyrbachtal, in der auch die Abwässer des Flughafens Frankfurt-
Hahn gereinigt werden. Bald taucht dann jenseits des Kyrbachs die ehemaligen Hoxmühle (Gemarkung Hecken) auf. Wir bleiben noch etwa 500 m im Kyrbachtal und ziehen schließlich hinauf in Richtung Sohrschied. Vor Erreichen des
Ortskerns geht der Blick nach links auf die ehemalige Schule, daneben eine mächtige Eiche. Am Dorfmittelpunkt
ziehen wir weiter auf der Kreisstraße in Richtung Dill. Auf der Höhe angekommen biegen wir von der Kreisstraße nach Westen ab. Am Weg zunächst eine mit Hecken umstandene Fläche, der ehemalige Sohrschieder Sportplatz, heute
eine wertvolle Trockenrasenfläche. Gut 200 m vor dem Waldrand knickt V nach Norden entlang eines Heckenstreifens
ab. Wir passieren den Rand eines Wäldchens; von dort ein herrlicher Blick auf Kirchberg; vor uns Dill mit Burganlage, Kirche, Pfarrhaus und alte Schule. Direkt über der Burg geht der Blick auf den Römerturm.
Über die Kreisstraße gelangen wir schließlich hinter der Brücke über den Sohrbach zur Dorfstraße in Dill. Wir sollten dieser Dorfstraße rund um den Burgfels folgen und den Burgberg erkunden. Anschließend geht es in die Denkmalstraße bis zur Abbiegung nach Laufersweiler. Gegenüber dieser Einmündung verlassen wir die Kreisstraße und marschieren auf III und V wieder zurück zur Römerstraße. Von dort geht’s dann wieder hinauf zum Wanderparkplatz.
Die Ausoniusstraße – Eine historische Wegeverbindung von Bingen nach Trier
Sicherlich haben schon die Kelten im Hunsrück einige Wege angelegt, die allerdings nicht immer zweifelsfrei
nachzuweisen sind, da die Kelten keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben. Als gesichert gilt jedoch eine Wegverbindung bei Belginum (Wederath), auf dem später die Römer eine Handelsund Militärstraße von Bingen nach
Trier anlegten. Mit den Feldzügen von Galius Caesar in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. wurden die gallischen Gebiete westlich des Rheins dem römischen Imperium unterworfen. Zur militärischen Sicherung der eroberten Gebiete legten die Römer ein Netz von hervorragend ausgebauten Verkehrswegen an. Für Straßen war eine Mindestbreite von 5 bis 6 m festgelegt, so dass zwei Fuhrwerke aneinander vorbeifahren konnten. Noch heute kann man besonders im Hunsrück die Gradlinigkeit der Trassenführung der alten Römerstraße erkennen.
Die wohl bedeutendste Straßenverbindung, die über den Hunsrück führte, war die Römerstraße von Bingen über Kirchberg (Dumnissus) nach Trier. Diese historische WegeWegeverbindung ist heute unter dem Namen „Ausoniusstraße“ bekannt und als Wanderweg ausgewiesen (weißes AU auf grünem Grund). Sogar Straßenkarten gab es damals, wie z.B. die Peutinger Karte (Tabula Peutingeriana) aus dem 3. Jahrhundert, auf der bereits die Ausoniusstraße eingezeichnet ist. Die Entfernung von Bingen nach Kirchberg (Dumno) wird mit 16 gallischen Leugen angegeben, das sind 35 km (1 Leuge = ca. 2,2 km). Der heutige Wanderweg folgt nicht immer der alten Römerstraße. Durch Überbauung, Flurbereinigungen usw. hat sich die alte Wegetrasse im Laufe der Zeit verändert.
Oberhalb von Dill, nur wenige Meter vom Staatswald entfernt, wurde in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein römischer Limes- Wachtturm (den es dort tatsächlich nie gegeben hat) als Aussichtsturm errichtet. Wer den Turm über zwei Leitern besteigt, kann von hier aus nicht nur die Weiten des Hunsrücks überblicken und die Trasse der Römerstraße verfolgen, sondern hat auch einen herrlichen Blick auf den nahe gelegenen Ort Dill mit seiner markanten Burgruine. Unterhalb des Römerturms führt ein rekonstruiertes Stück Römerstraße durch ein Buschwerk hinab ins Tal. An einer Stelle hat man sogar die Originalstraße aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. freigelegt. Im Staatsforst Brauschied
findet sich noch eine größere Gruppe von keltischen Hügelgräbern.
Dillendorf ist heute eine reine Wohngemeinde mit rund 600 Einwohnern. Erstmals erwähnt wird der Ort 1338 in einem Lehensbrief des Grafen Johann von Sponheim an Erzbischof Balduin von Trier, in dem dieser dem Erzbischof das
Dorf Dillendorf mit seinen Bewohnern, Wiesen, Wäldern, Wild und Fischerei, Zinsen und Gerichtsbarkeit zu Lehen überließ. 1933 fand man auf der Gemarkung Dillendorf eine Goldmünze aus der Spätlatènezeit, (etwa 150/100 v. Chr. bis um Christi Geburt), die verloren ging. Der Ortsteil Liederbach ist kein gewachsenes Dorf, sondern wurde in den 1960er Jahren als Wohnsiedlung für Familienangehörige der damaligen „Hahn Airbase“ erbaut.
1290 gehörte ein Ritter von Hecken dem Kirchberger Schöffengericht an. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1291. Die Grafen von Sponheim besaßen zu jener Zeit in Hecken einen Hof mit einer Mühle.
Im Bannholz, einem Waldgebiet zwischen Hecken, Lindenschied und Dickenschied, findet man eine große Anzahl vorgeschichtlicher Grabhügel. Dort fand man 1953 auch einen Brustwendelring aus der Eisenzeit. Der Fund einer Platte (vermutlich Teil einer römischen Fußbodenheizung) östlich des Ortes lässt die Existenz einer römischen Villa vermuten, belegt ist auch eine römische Verbindungsstraße, die durch das Waldgebiet Bannholz nach Kirn führte. In der Zeit des Kalten Krieges befand sich im Bannholz eine amerikanische Raketenabschussbasis mit bis zu 12 Raketen. Sie entstand 1957 und wurde bis 1967 unterhalten. Die Reste dieser Anlagen sind heute noch zu sehen. Wenn die Raketen in Alarmbereitschaft gesetzt wurden, war das Heulen der Sirenen kilometerweit zu hören.
Lindenschied, eine Wohngemeinde mit rund 200 Einwohnern, wird erstmals 1086 urkundlich erwähnt und gehörte zum Hochgericht Rhaunen. Der Ort lag bis in die jüngere Geschichte hinein stets im Grenzbereich verschiedener Territorien. In der Zeit der französischen Besatzung gehörte Lindenschied zunächst (1798 - 1803) zur Mairie (Bürgermeisterei) Gemünden und später zur Mairie Dill. Als das linksrheinische Gebiet 1815 Preußen zugeteilt wurde, schlug man Lindenschied dem Amt Rhaunen im Landkreis Bernkastel zu. Erst im Zuge der Verwaltungsreform 1969
kam der Ort zur heutigen Verbandsgemeinde Kirchberg im Rhein- Hunsrück-Kreis.
Bereits im Mittelalter gehörte Lindenschied zur Pfarrei Hausen. Die heutige evangelische Kapelle, um die Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, war bis 1908 simultan und wurde dann den evangelischen Einwohnern überlassen. Es ist ein einfacher Bruchsteinbau (Saalbau) mit dreiseitigem Chorschluss. 1908/09 wurde die katholische Herz-Jesu-Kapelle nach den Bauplänen des Kölner Architekten Eduard Endler auf der Südseite des Ortes errichtet.
In früheren Jahren gab es im südöstlichen Gemarkungsteil zu Dickenschied hin mehrere Schiefergruben, in denen der traditionelle Dachschiefer abgebaut und bearbeitet wurde. Erhalten geblieben ist nur noch eine Schieferhalde „Auf Allern“. Auch im Wappen der Ortsgemeinde wird der Schieferabbau durch den abgebildeten Hammer und Schlägel
versinnbildlicht.
Sohrschied ist eine kleine, landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde mit 95 Einwohnern. In der Nähe der Sohrbachbrücke, westlich der K 3, fand man einen Getreidereibstein aus der Eisenzeit. Auf der südöstlichen Seite des Ortes liegt eine Wacholderheide mit Grenzsteinen von 1787.
Frührömische Grabhügel mit Grabfunden südwestlich des Ortes „Im Haag“ und römische Mauerreste in den Fluren „Auf Weiler“ und „Höll“ belegen ebenfalls eine frühe Besiedlung. Sohrschied erscheint erstmals schriftlich 1428 im Testament des Grafen Johann V. von Sponheim- Starkenburg.
Ob es sich bei der urkundlichen Erwähnung eines Landegerus de Tila im Jahre 1090 um einen Adeligen von der Burg Dill handelt, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Als gesichert gilt eine Urkunde aus dem Jahre 1107, in der ein Adalbert de Dille als Zeuge genannt wird. Über Mechthild von Mörsberg kam die Burg in den Familienbesitz
der Grafen von Sponheim. Dill galt im Mittelalter als Stammsitz der Sponheimer. Die Burg diente zunächst wohl der Sicherung und dem Ausbau des sponheimischen Territoriums, das sich von der Mosel über den Hunsrück bis in den
Naheraum erstreckte. Seit dem 14. Jahrhundert verlor die Anlage ihre strategische Bedeutung und wurde zum Wohnsitz umgebaut.
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg Dill 1697 von der französischen Armee zerstört. Durch die Fürsprache des evangelischen Pfarrers blieb der Ort selbst von Verwüstungen verschont. Bei der endgültigen Aufteilung der Grafschaft fiel Dill 1776 an die Markgrafen von Baden, die das kleine Amt ihrem Oberamt Kirchberg einverleibten.
Am höchsten Punkt der Anlage im Norden befindet sich die Oberburg. Von dem rechteckigen, viergeschossigen
Wohnturm mit einer Kantenlänge von 18 x12 m sind noch drei Seitenwände vorhanden, die Ostwand fehlt. An der Außenseite der Nordwand befindet sich ein Aborterker. Im Westen der Oberburg sind Reste der Ringmauer erschlossen. Von der westlich und südlich gelegenen Vorburg sind nur noch Reste der Grund- und Umfassungsmauern vorhanden.
Höhepunkt der Entwicklung des Ortes war die Verleihung der Stadtrechte am 8. Januar 1427. Den Bürgern wurden ein Wochenmarkt und zwei Jahrmärkte zugestanden. Trotz dieser Sonderrechte konnte Dill keine städtischen Funktionen entwickeln: Die günstigere Lage an den Verkehrswegen und der zeitliche Vorsprung der nahe gelegenen
Stadt Kirchberg, die schon 1259 das Stadtrecht erhalten hatte und die geringe Größe des Amtes sorgten
dafür, dass Dill nie über die Bedeutung einer Zwergstadt hinaus kam und den Titel letztlich auch wieder verlor.
Dort, wo ehemals die Burgkapelle stand, erhebt sich heute die 1701 erbaute evangelische Kirche. Der unscheinbare barocke Bau birgt einen wahren Kunstschatz. Von der ursprünglich ganz ausgemalten Holzdecke blieb nur das großfigurige Bild im Chorgewölbe erhalten. Es zeigt „Die Verklärung Christi“ auf dem Berg Tabor. Am unteren Rand
gibt sich der Maler mit seinem Signum „J.G. Engisch fecit 1714“ zu erkennen. Als Vorlage diente offenbar die Merian-Bibel (Straßburg 1630). Die Bildtafeln auf der Emporenbrüstung stammen wahrscheinlich ebenfalls aus der Werkstatt des Johann Georg Engisch, Kirn (1668- 1741).
Schlüssel für Kirche und Burgruine sind bei der Küsterin im alten Pfarrhaus zu erhalten, Tel. 06543/1339.
Sehenswert ist der historische Ortskern von Dill, der sich mit seinen iebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert um den Burgberg schmiegt.