Ortsgemeinde Laufersweiler
Wissenswertes
Urkundlich im Jahre 1283 beim Hochgericht Rhaunen erwähnt. Vorgeschichtliche Funde, römische Landsiedlung nördlich des Hirschbaches zwischen Laufersweiler und Niederweiler.

Katholische Kirche 1842 erbaut. Vorgängerkirche 1839 durch Brand zerstört. Evangelische Kirche 1892/93 errichtet. Die ehemalige Synagoge in der Kirchgasse Nr. 6, 1910/11 nach Entwürfen des Hirschfelder Baumeisters Nikolaus Elz im Baustil des Historismus errichtet, wurde in der Progromnacht am 09. November 1938 innen völlig zerstört. 1955 erwarb die Gemeinde das Grundstück. Die Synagoge wurde im April 1985 unter Denkmalschutz gestellt. 1986 erfolgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die mit einer Gedenkfeier am 31. Januar 1988 ihren Abschluss fanden. Im Gedenkraum des Erdgeschosses hat der "Förderkreis Synagoge Laufersweiler e.V." ein Museum für jüdische Geschichte des Hunsrücks mit einer umfangreichen Dokumentensammlung und einer Dauerausstellung eingerichtet. Besichtigungen und Führungen sind nach vorheriger Absprache mit dem Ortsbürgermeister (Tel. 06543/3777) oder der Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg (Tel. 06763/9100) jederzeit möglich. Mehrere alte Häuser, insbesondere im Unterdorf und in der Kirchgasse, mit teilweise gut erhaltenen geschnitzten Haustüren. Das ehemalige Gemeindehaus (Rathaus), Auf der Linde 1, aus dem 17. Jahrhundert, mit früherer Unterkunft für das fahrende Volk (Überbau am Gebäude).
