Straßenbaubeiträge

Bei der Erhebung von Beiträgen für den Bau von Straßen wird unterschieden zwischen

  • Beiträge für den Neubau von Straßen (Erschließungsbeiträge) und
  • Beiträge für den Ausbau von vorhandenen Straßen (Ausbaubeiträge).

Erschließungsbeiträge
fallen hauptsächlich an für Straßenbaumaßnahmen in Neubaugebieten, mit denen dieses Gebiet "erschlossen" wird. Aber auch Herstellungskosten für Wege innerhalb einer Ortslage, die zu einer Gemeindestraße ausgebaut werden, sind über Erschließungsbeiträge abzurechnen.
Die Abrechnung der Beiträge erfolgt nach dem Baugesetzbuch (BauGB). Der Anteil der Gemeinde an den Herstellungskosten beträgt 10 v.H., so dass 90 v.H. auf die Anlieger der neuen Straße umgelegt werden müssen. Der Gemeindeanteil wird durch eine Erschließungsbeitragssatzung festgelegt.

Ausbaubeiträge
fallen an für den Ausbau von vorhandenen Straßen innerhalb der Ortslage. Die bisherige Erhebung von einmalilgen Ausbaubeiträgen und Bezahlung nur von den Straßenanliegern ist wegen der hohen Einmalbelastungen nur noch bis zum 31.12.2023 möglich. Danach sind die Kosten für den Straßenausbau auschließlich als sog. wiederkehrende Straßenausbaubeiträge grundsätzlich von allen Grundstückseigentümern zu finanzieren. Da die Ausgaben für den Ausbau der Straßen immer unterschiedlich hoch sind, schwankt auch die Höhe der Beiträge entsprechend. In Jahren, in denen keine Kosten für eine Ausbaumaßnahme anfallen, werden auch keine Beiträge erhoben.

Konkrete Informationen zur Einführung der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge und Berechnung der Beiträge finden Sie hier!

Ihre Ansprechpersonen

Thorsten Hofrath

Zimmer 416

06763/910-316

06763/910-399

t.hofrath@kirchberg-hunsrueck.de

Bettina Klingels

Zimmer 403

06763/910-516

06763/910-599

b.klingels@kirchberg-hunsrueck.de