Ortsgemeinde Hecken

Dillendorfer Weg 4, 55481 Hecken

Wappen von Hecken

Blick auf HeckenDie erste urkundliche Erwähnung von Hecken stammt aus dem Jahre 1291. Die Grafen von Sponheim besaßen dort zu jener Zeit einen Hof mit einer Mühle.

Nach dem Ort nannte sich damals auch ein Rittergeschlecht, der erste Vertreter dieses Geschlechtes Heinrich von Hecken gehörte 1290 zu dem Kirchberger Schöffengericht.

Im Bannholz, einem Waldgebiet zwischen Hecken, Lindenschied und Dickenschied findet man noch heute eine große Anzahl von vorgeschichtlichen Grabhügeln. Dort wurde eine Platte gefunden, welche vermutlich Teil einer römischen Fußbodenheizung war. Belegt ist auch eine römische Verbindungsstraße die durch das Waldgebiet Bannholz nach Kirn führte.

In der Zeit des Kalten Krieges existierte zwischen 1957-1967 im Bannholz eine amerikanischie Raketenabschussbasis mit bis zu 12 Raketen. Die Reste dieser Anlage sind heute noch zu sehen.

Wappenbeschreibung und -begründung

In Gold auf grünem Dreiberg, darin ein silberner Wendelring, ein grüner Heckenrosenstrauch mit einer blau besamten roten Rose.

Die Heckenrose weist redend auf den Ortsnamen der Gemeinde hin (alte Schreibweisen sind: "Hecke", "Heckin", "zu den Hecken"). Die Schreibweise ist seit dem 13. und 14. Jahrhundert gebräuchlich. Der Dreiberg erinnert an das im benachbarten Bannholz liegende größte Gräberfeld Westdeutschlands aus der Hunsrück-Eifel-Kultur und der Römerzeit. Über 130 Grabhügel sind noch erhalten. Der Wendlering weist auf die 1953 entdeckten Funde östlich des Dorfes hin, die aus der Hunsrück-Eifelkultur I stammen.

Statistische Daten

Einwohner 115
Gemarkung 389 ha (davon 191 ha Wald)
Gemeindeart Überwiegend Landwirtschaft
Erste urkundliche Erwähnung 1291