Ortsgemeinde Heinzenbach

Ringstraße 5, 55483 Heinzenbach

Wappen von Heinzenbach

(0 67 63) 21 16

(0 67 63) 30 93 60

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Zum Ersten Mal erwähnt wurde Heinzenbach in einem sponheimischen Gefällenregister, welches in die Zeit um 1330-1335 geschätzt wird, da es ursprünglich kein Datum trug.

Etwa 1000 Meter westlich von Heinzenbach stieß man auf einen römischen Münzschatzfund, vergraben in Töpfen, der zur Zeit des Kaisers Probus 276-282 n. Chr. vergraben worden war.

Im Mittelalter war Heinzenbach im Besitz des Klosters Ravengiersburg, aber die meisten Bewohner waren sponheimische Untertanen.

Die fehlende Kirchenglocke ersetzten die Heinzenbacher im 18. Jahrhundert durch einen Glockenturm direkt neben dem Backhaus im Zentrum. Dieser rief die Bürger zu Versammlungen zusammen und wurde täglich per Hand zu bestimmten Uhrzeiten geläutet. 1953 wurde der Glockenstuhl abgerissen und durch eine Glocke im Dachstuhl des neugebauten Gemeindehauses ersetzt.

Wappenbeschreibung und -begründung

Gespalten von schwarz und gold, vorn ein linksgewendeter und rotgezungter und -bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt durch einen blauen Wellenbalken, oben zwei gekreuzte schwarze Berghämmer, unten zwei schwarze Mühlräder, balkenweiß.

Heinzenbach kam nach der Aufhebung des Klosters Ravengiersburg 1566 an die Wittelsbacher Linie Pfalz-Simmern, die Wittelsbacher hatten bereits seit 1408 die Vogteirechte inne.
Der Löwe weist darauf hin. Der blaue Wellenbalken deutet redend den Ortsnamen. Die beiden Berghämmer nehmen Bezug auf die ehemalige Erzgrube Neuglück auf der Gemarkung, die beiden Mühlräder erinnern an die beiden Mühlen, die am Heinzenbach betrieben wurden.

Statistische Daten

Einwohner 428
Gemarkung 342 ha (davon 65 ha Wald)
Gemeindeart Wohngemeinde
Erste urkundliche Erwähnung 1330
Örtliche Industrie Eigenes Gewerbegebiet