Ortsgemeinde Ober Kostenz

Kappeler Straße 7, 55481 Ober Kostenz

Wappen von Ober Kostenz

(0 67 63) 96 07 46

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GemeindehausDie erste urkundliche Erwähnung ist in einem Güterverzeichnis bei der Abtei St. Maximin Trier 1220 zu finden. Als sponheimischer Besitz wurden verschiedene Lehen an Rittergeschlechter vergeben. 1286 bis 1333 ist ein Rittergeschlecht von Ober Kostenz urkundlich bezeugt. Wie auch in Nieder Kostenz gab es eine frühe römische Besiedlung.

Die evangelische Kirche aus dem Jahre 1745 ist besonders bemerkenswert. Die ursprünglich mittelalterliche Kirche war von 1689-1896 simultan. Im Jahr 1700 wurde der Turm renoviert und 1745/46 das Langhaus errichtet. 1793 entstand der heutige Bau. Die Holzausstattung im Inneren wurde 1890 renoviert. Die Stummorgel stammt aus dem Jahr 1891.

Ein großes vorgeschichtliches Gräberfeld und Ortsmitteeinige Bestattungen aus dem 1. Jahrhundert wurden 1939 und 1949 an der jetzigen Kreisstraße Nr. 10 zur Hunsrückhöhenstraße freigelegt.

Das Ortsbild besticht durch zahlreiche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser. Im Jahr 1993 wurde der Ort zur schönsten Gemeinde im Regierungsbezirk Koblenz gekürt.

Wappenbeschreibung und -begründung

Unter zweireihig von Blau und Gold geschachtem Schildhaupt in goldenem Feld roter Schrägbalken,
begleitet oben von einem schwarzen gotischen C, unten von einem schwarzen Halsreif.

Das Schildhaupt verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim Amt Kirchberg,
der rote Balken in Gold auf die spätere Badische Herrschaft. Der Buchstabe C weist auf den Ortsnamen (frühere Schreibweise Costenz) und auf den 1310 genannten Ritter Conrad von Costenz hin.
Der schwarze Halsreif (Wendelring) bezieht sich auf die in der Nähe des Eichelberg im Gräberfeld der
Hunsrück-Eifel-Kultur gemachten zahlreichen Funde.

Statistische Daten

Einwohner 252
Gemarkung 584 ha (davon 211 ha Wald)
Gemeindeart Wohngemeinde
Erste urkundliche Erwähnung 1220