Ortsgemeinde Todenroth

Hauptstraße 11, 55481 Todenroth

Wappen von Todenroth

KircheIm Gemeindewald Todenroth stieß man auf ein römisches Bronzebecken mit Deckel und Verzierungen. Östlich des Dorfausganges nach Metzenhausen wurden zwei Münzen (Großerz) des Antonius Pius (138 - 161 n.Chr.) und ein Großerz des Hadrian (117 - 138 n.Chr.) gefunden.

Die erste schriftliche Erwähnung ist datiert im sponheimischen Gefälleregister von 1310: Graf Simon II. von Sponheim bezog von seinen in Todenroth gelegenen Gütern 10 Mark ab Abgaben.

Als im 30jährigen Krieg die Pest ausbrach, starb das Dorf zunächst aus. Wo einst der Ortskern lag befindet sich heute nur noch eine Waldlichtung mit einem kleinen Weiher. Todenroth entstand jedoch ein paar Kilometer weit entfernt neu.

Die evangelische Kirche ist eine anspruchslose neugotische Saalkirche. Sie wurde 1894 errichtet und liegt etwas außerhalb des Ortes im Wald.

Wappenbeschreibung und -begründung

In Blau eine eingeschweifte goldene Spitze, darin drei schwarze Mühlräder 1 : 2.
Vorn eine goldene Kirche. Hinten drei goldene Ähren.

Seit Beginn des 14.Jahrhunderts ist Todenroth als Besitz der Grafen von Sponheim bezeugt. Die Farben Blau und Gold verweisen auf die ehemalige Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim. Die Kirche nimmt Bezug auf das den Ort überragende Gotteshaus. Die Ähren symbolisieren den ehemals landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde, die drei Mühlräder erinnern an die drei Mühlen des Ortes im Kyrbachtal.

Statistische Daten

Einwohner 85
Gemarkung 156 ha (davon 37 ha Wald)
Gemeindeart Reine Landwirtschaftsgemeinde
Erste urkundliche Erwähnung 1310