Ober Kostenz

Ortsgemeinde Ober Kostenz


Die erste urkundliche Erwähnung ist in einem Güterverzeichnis bei der Abtei St. Maximin Trier 1220 zu finden. Als sponheimischer Besitz wurden verschiedene Lehen an Rittergeschlechter vergeben. 1286 bis 1333 ist ein Rittergeschlecht von Ober Kostenz urkundlich bezeugt. Wie auch in Nieder Kostenz gab es eine frühe römische Besiedlung.

Die evangelische Kirche aus dem Jahre 1745 ist besonders bemerkenswert. Die ursprünglich mittelalterliche Kirche war von 1689-1896 simultan. Im Jahr 1700 wurde der Turm renoviert und 1745/46 das Langhaus errichtet. 1793 entstand der heutige Bau. Die Holzausstattung im Inneren wurde 1890 renoviert. Die Stummorgel stammt aus dem Jahr 1891.

Ein großes vorgeschichtliches Gräberfeld und einige Bestattungen aus dem 1. Jahrhundert wurden 1939 und 1949 an der jetzigen Kreisstraße Nr. 10 zur Hunsrückhöhenstraße freigelegt.

Das Ortsbild besticht durch zahlreiche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser. Im Jahr 1993 wurde der Ort zur schönsten Gemeinde im Regierungsbezirk Koblenz gekürt.

Weitere Informationen: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

  • Wappenbeschreibung und -begründung

    Unter zweireihig von Blau und Gold geschachtem Schildhaupt in goldenem Feld roter Schrägbalken,
    begleitet oben von einem schwarzen gotischen C, unten von einem schwarzen Halsreif.

    Das Schildhaupt verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim Amt Kirchberg,
    der rote Balken in Gold auf die spätere Badische Herrschaft. Der Buchstabe C weist auf den Ortsnamen (frühere Schreibweise Costenz) und auf den 1310 genannten Ritter Conrad von Costenz hin.
    Der schwarze Halsreif (Wendelring) bezieht sich auf die in der Nähe des Eichelberg im Gräberfeld der
    Hunsrück-Eifel-Kultur gemachten zahlreichen Funde.

  • Sitzungsniederschriften

  • Satzungen der Ortsgemeinde

  • Bebauungspläne

    Nachfolgend sind die Bebauungspläne und städtebaulichen Satzungen veröffentlicht; soweit sie noch nicht rechtswirksam sind, sind sie als Entwurfsfassungen gekennzeichnet. Bei Planänderungen werden grundsätzlich nur die Fassungen wiedergegeben, die zuletzt maßgebend sind; teilweise müssen auch noch vorherige Fassungen hinzugezogen werden, soweit nur Teilinhalte verändert worden waren (Unterschiede an den Bezeichnungen erkennbar).
    Teilweise sind Auszüge z.B. der Textfestsetzungen wiedergegeben, die einfacher als Kopiervorlagen verwendet werden können. 

    Anhand der Übersichtskarte soll ein Überblick ermöglicht werden, welche Planungen maßgebend und unter welcher Bezeichnung sie nachfolgend zu finden sind.

    Folgende Ansprechpartner stehen Ihnen bei weitergehenden Fragen gerne zur Verfügung:
    im Zusammenhang mit Bauvorhaben
    (Bauvoranfragen, -anträge, Freistellungsverfahren)

    Keine Mitarbeitende gefunden.

    zu Verfahren von Bebauungsplänen

    Keine Mitarbeitende gefunden.
    Keine Mitarbeitende gefunden.


    Gesamtübersicht


    An der L 195 (Ergänzungssatzung)


    Aspelwiese

    • Ursprungsfassung


    • 1. Änderung


    Aspelwiese II    Entwurf

    Bei den nachfolgenden Dateien handelt es sich um Entwurfsfassungen, d.h. das Aufstellungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen und die Planunterlagen sind noch nicht wirksam. Über den aktuellen Stand des Verfahrens können Sie sich gerne bei folgendem Ansprechpartner erkundigen:

    Keine Mitarbeitende gefunden.



    Auf Sitters


    Betrieb Engelmann (vorhabenbezogener Bebauungsplan)


    Heizzentrale Ober Kostenz   Entwurf

    Bei den nachfolgenden Dateien handelt es sich um Entwurfsfassungen, d.h. das Aufstellungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen und die Planunterlagen sind noch nicht wirksam. Über den aktuellen Stand des Verfahrens können Sie sich gerne bei folgendem Ansprechpartner erkundigen:

    Keine Mitarbeitende gefunden.



  • Baugrundstücke

    Derzeit stehen keine Baugrundstücke zum Verkauf.

  • Förderprogramme