Todenroth

Ortsgemeinde Todenroth


Im Gemeindewald Todenroth stieß man auf ein römisches Bronzebecken mit Deckel und Verzierungen. Östlich des Dorfausganges nach Metzenhausen wurden zwei Münzen (Großerz) des Antonius Pius (138 - 161 n.Chr.) und ein Großerz des Hadrian (117 - 138 n.Chr.) gefunden.

Die erste schriftliche Erwähnung ist datiert im sponheimischen Gefälleregister von 1310: Graf Simon II. von Sponheim bezog von seinen in Todenroth gelegenen Gütern 10 Mark ab Abgaben.

Als im 30jährigen Krieg die Pest ausbrach, starb das Dorf zunächst aus. Wo einst der Ortskern lag befindet sich heute nur noch eine Waldlichtung mit einem kleinen Weiher. Todenroth entstand jedoch ein paar Kilometer weit entfernt neu.

Die evangelische Kirche ist eine anspruchslose neugotische Saalkirche. Sie wurde 1894 errichtet und liegt etwas außerhalb des Ortes im Wald.

Weitere Informationen: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz